Besuch im Atelier einer Bildhauerin.

 

Es ist schon komisch, dass die deutsche Sprache noch immer den Begriff des „Bildhauers“ verwendet wenn es um 3-dimensionale Bildwerke geht. Schon längst „hauen“ die Künstler nur mehr ganz selten ihre Werke aus dem Stein sondern sie nutzen andere Materialien und Herstellungstechniken für ihre Skulpturen. So auch Trau Ma, die CALSI-Bildhauerin. Sie hat ihr Atelier im südfranzösischen Badeort Les Issambres, in einem Haus mit wunderschöner Aussicht auf ein grünes Tal, an dessen südlichem Ausgang das Mittelmeer glänzt.

 

Dort waren wir auf Atelier-Besuch. Trau Ma lebt und arbeitet dort mit ihrem Mann, dem bekannten Maler Willi Mayerhofer, der schon öfter Gegenstand der CALSI-Berichterstattung war. Aber heute gilt unsere Aufmerksamkeit der Bildhauerin Trau Ma.

 

Ihr Oevre kann in drei Gruppen geteilt werden: die flachen Metallskulpturen, die wie Scherenschnitte in der Landschaft stehen und die 2-Dimensionalität der Malerei mit der 3-Dimensionalität der Skulptur verbinden. Dabei spiegelt sich der Himmel in dem blanken Metall und lässt das Objekt mit dem Hintergrund interagieren. Die zweite Gruppe sind die hybriden Plastiken aus Schwemmholz, das Trau Ma bei ihren Strandspaziergängen sammelt und mit keramischen Köpfen kombiniert. Die dritte Gruppe sind Trau Ma´s Drahtskulpturen.

 

So entstehen geheimnisvolle, hintergründige Objekte, die einen Einblick in eine ganz seltsame Welt eröffnen, und die immer mit einem Augenzwinkern versehen sind. Als Krönung durften wir Willi Mayerhofers alter ego, von Trau Ma in Ton geformt mit der Spazierschweber-Mütze fotografieren um zu dokumentieren, dass Trau Ma und Willi sich auch auf die Kunst des Spazierschwebens verstehen.

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blasse Mädchen

Skulpturale Installation und Inspiration der Künstlerin Trau Ma.

Ihre „blassen Mädchen“ fühlen, spüren und vermitteln trotz der Schlichtheit eine Kreativität und Leidenschaft.

Sie sind zurückgenommen in ihrem Umfeld und trotzdem zum Blickfang geworden.

Sie strahlen Harmonie, Trauer oder Nachdenklichkeit aus.

Nichts ungewöhnliches – eben Trau Ma.

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TrauMa – blau

Bei Trau Ma ist blau weder ein Zustand auch nicht die Zeit der Dämmerung.

Blau ist für sie Träumerei und Dunkelromantik und eine wunderbare Farbe die sie zu Inspirationen anregt mit dem Versprechen für Weite, Ferne, Freiheit, Sympathie, Harmonie, Feundschaft, Unendlichkeit, Treue, Vertrauen, Verläßlichkeit, Ruhe, Entspannung, Sicherheit und Freude.

Ihre blauen Skulpturen verdeutlichen das und lassen den Betrachter teilhaben an ihren Empfindungen. (rechts Blue Ballermann)

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Föten-Aufstand

Wer, wenn nicht sie?
Was, wenn nicht jetzt?
Kann Kunst ent.stehen?
Oder wird sie geboren?
 
Alles ensteht aus dem Fötus der Kunst
 
Installationen links: Off Ghanistanbaby – unten von links nach rechts: süße Früchte, Blind Date – im Text:  Baby Gaga  Den Rest des Beitrags lesen »

Schöne AugenBlicke

Zwischendurch wieder einmal einige der Installationen und Skulpturen der CALSI-Künstlerin Trau MA, welche seit Kurzen auch auf ihrer eigen HomePage zu finden ist.

Für Trau MA ist Kunst keine Therapie sondern Freude, Zufall, hemmungsloses Ausleben, Lebensgenuss. Ihre Arbeiten sind Freiheit nicht Frust. Es sind Objekte die einem die Augen öffnen, die nachdenken lassen, die nicht gefallen müssen. Die Vielseitigkeit sowohl für Schönes, Hässliches und Skurriles ist auffallend. Sie will durch Form und Abstraktion und durch gezielt gesetzte Installation ihren oft skurrilen Werken objektiven Gehalt geben.

Ihre Kunst ist etwas, was man nicht braucht, was eigentlich unnütz ist in den Augen vieler und fantastisch in den Augen mancher. Wenn den Leuten ihre Installationen zum Teil aus Fundstücken gefallen erstaunt es sie erst und dann freut sie sich darüber.

Doch kommen wir zu ihren Stücken aus der Serie Augen-Blicke (rechts: Spion)

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„Headhunter“ Ausstellung Trau MA

Felsenbewohner, Skulpturen, Headhunter, Trau MANoch steht der Termin nicht fest, die Skulpturen und Installationen zur Reihe „Headhunter“ sind im fertig werden – mal sehen, wann es letztendlich so weit sein wird, die Objekte auch wirklich einem breiteren Publikum zur Betrachtung stellen zu können.

Trau Ma über ihre Arbeit und speziell zur Serie „Headhunter“:

Mein Kopf ist voller neuer Ideen, mir fehlt viel Zeit sie alle zu verwirklichen. Doch eine Ausstellung als Kopfjäger sozusagen würde mich reizen. Vielleicht findet sich ja noch ein mutiger Gallerist.

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Trau MA als Headhunter

Trau MA als Kopfjäger bzw. Headhunter möchte damit nicht die Häuptlingswürde erlagen.

Nein, ihre „têtes coupées“ sollen überzeugen durch den Ausdruck und viel Lebenskraft.

Die Gesichter sind spirituelle Persönlichkeiten die belustigen – nicht ängstigen.

Trau MA stellt Alltagssituationen nach, nicht mehr und nicht weniger, sie zeigt auf, worauf wir sehr oft nicht hin sehen wollen. Auf die Dinge, die uns in einem Gefängnis fest halten, oder wo wir uns selbst unter Wasser halten, statt frank und frei das leben zu genießen.

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