Oratorium – die Texte

Elisabeth Kotauczek wählte das Zitat aus dem ersten Korinther-Brief „Tod wo ist dein Stachel“ und codierte den zweiten Teil: „Hölle/Scheol, wo ist dein Sieg“ in die dramatische Beschreibung eines Sturms am Meer, der das wilde Wogen des Lebens schlechthin beschreiben könnte, um. Sie bedient sich dabei des Mittels der lyrischen Prosa, die sie interaktiv mit dem Komponisten einsetzt, um Sprachrhythmus und Timing perfekt mit der Musik abzustimmen.

Im neunten Satz wird unter dem Titel: “Feuer und Schwert“ der Konflikt zwischen den Jenseitsvorstellungen und ihrer Manifestationen im Diesseits thematisiert. So entwickelt sich ein Läuterungsdrama in der Gestalt einer Selbstbefreiungsgeschichte, die aus dem chaotischen Dunkel – der Hölle, dem Hades, des Scheol – zum durchgeistigten Licht führt. Ein Befreiungs-Happy-End durch die Kunst, die Musik. Kunst als Therapeutikum.

Auszug aus dem Artikel Das Oratorium als Weltbildmaschine von Peter Kotauczek

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Kunst trifft Lyrik – Kunst in Wort und Farbe

Mit dem Künstler Willi Mayerhofer auf Bilderreise durch die Gedichtwelt von Elisabeth Kotauczek.

Willi Mayerhofer engagierter Poet unter den Malern.

Sein Buch „Lyrik und Malerei“ führt uns im Stil des Expressionismus durch die Gedichtwelt von Elisabeth Kotauczek.

Er war einer der ersten Maler der im Spannungsfeld zwischen Kunst und Lyrik malte, in Acryl auf Leinwand. Vor 5 Jahren erschien „Kunst und Poesie“ und jetzt „Lyrik und Malerei“.

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Der Countdown läuft – noch 7 Tage bis zur Gala-Matinee

Neue Nachricht betreffend Gala-Matinee im Großen Saal des Wiener Konzerthauses am Sonntag, 30.10.11 um 11 Uhr:

Maestro Kurt Schmid, der Komponist des ORATORIUMS „Ode an das Leben“, ist aus der Ukraine zurück, wo er 5 Tage konzentriert mit dem Philharmonischen Symphonieorchester Lugansk proben konnte. Eine öffentliche Probe – wo einer der Texte von Elisabeth Kotauczek in russischer Sprache vorgetragen wurde – hat das Publikum begeistert. Die Bestätigung, dass das Orchester auf bestem Wege ist, die Herausforderung im Konzerthaus mit Bravour zu meistern.

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Das Wiener Terzett

… rund um den Komponisten, Dirigenten und Calsi-Künstler Kurt Schmid war der musikalische Mittelpunkt in der Konzert-Lesung im Schloss Potzneusiedl unter dem Titel:

Rotkäppchen, Froschkönig
und andere Ausserirdische

Wie schon in den Vorjahren gab es am 19.6.2011 das alljährlich stattfindende Event der Künstlergruppe Calsi, bestehend aus der Autorin lyrischer Texte Elisabeth Kotauczek, dem Komponisten und Dirigenten Kurt Schmid und dem Maler Peter Kotacuzek und es fanden sich auch heuer wieder zahlreiche interessierte und begeisterte Besucher dazu ein: Den Rest des Beitrags lesen »

Elisabeth Kotauczek

1941 in Wien geboren, Mädchenname Maierhofer, lebt in Breitenbrunn, Burg Hartenstein, St. Pierre (Var) und schreibt in Deutsch, Englisch und Französisch:

  • Novelle: „Jenny“ – a moving little dog story
  • Impulstexte, Libretto und Skript zu “Die Feuerblume”, Ballett von Kurt Schmid, Opus 351A
  • Liedertexte und Lyrik

2008 veröffentlichte Sie ihr erstes Buch

Mitten ins Herz

Ein Kunstband mit lyrischen Texten

Mitten ins Herz – 2009

Nach der Feuerblume – das nächste GroßProjekt „der Drei“ – diesmal allerdings in einer etwas erweiterten Fassung – ging in die nächste Runde:

Am Sonntag, den 24.5.2009 fand im Schloss Potzneusiedl eine Matinée unter dem Motto

Bilder – Töne – Worte

statt. Dies war wieder einmal eine Mischung aus genau dem:

Worte

von Elisabeth Kotauczek
mit den lyrischen Texten
aus ihrem Buch „Mitten ins Herz

20090524-elisabeth-kotauczek

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