Hohe Auszeichnung für CALSI-Künstler Willi Mayerhofer

Für sein Gemälde „Schlaflos“ das zur Zeit im Salon de Peinture in Frejus (Südfrankreich) ausgestellt ist, erhielt der Maler Willi Mayerhofer die „Mèdaille de Bronze 2011“  von der Societe des Beaux-Arts. Es ist eine Auszeichnung bzw. Anerkennung der Stadt Frejus an die Künstler der Region Var.

 

Dieses Bild entstand nach einem Gedicht der Wiener Lyrikerin und ebenfalls CALSI-Künstlerin Elisabeth Kotauczek. Das abstrakte Motiv in dunklen Farben gibt die einfühlsamen Verse der Dichterin in feinsten Nuancen und Farbübergängen wieder.
Mayerhofer der sich sehr über diese Auszeichnung freute wird nicht umsonst „der Poet unter den Abstrakten“ genannt. Das Kunstwerk entstand in seinem Atelier in Les Issambres an der Côte d´ Azur.

Spazierschweben ins Beduinenzelt

Als krönender Abschluß der Frankreich-Expedition der CALSI-Künstler Peter & Elisabeth Kotauczek schwebten die beiden in das Beduinenzelt-Restaurant in Frejus, wo der Deko-Trikke gebührend bestaunt wurde. Natürlich wurde der Spazierschweber mit einem Fashion-Design eingekleidet, das perfekt zum Ambiente passte.

Man hat ja schließlich einen Ruf zu verteidigen.

Mazdak Gashti, der stille Mann hinter der Kamera.

Ein CALSI-Künstler tritt anlässlich der Vorstellung des Films „Spazierschweben im Walzertakt“ in den Fokus: Mazdak Gashti, der Mann hinter der Kamera und am Schneidpult. Er hat schon bei der Aufzeichnung der Feuerblume bewiesen, dass er ein ungeheures Gespür für die heikle Abstimmung zwischen Bild und Musik hat. Das ist vor allem dann wichtig, wenn man Live-Events mitfilmt und keine Möglichkeit hat, Szenen nachzudrehen. Der Meister zeigt sich in der Gabe, aus dem vorhandenen Material die Bilder so zur Musik zu schneiden, dass alle Einsätze genau getimt sind.

Kurt Schmid, der Komponist und Dirigent arbeitet deshalb so gerne mit Mazdak Gashti zusammen, weil hier die Synchronisation auch dann passt, wenn das Filmmaterial knapp bemessen ist. Die Kunst liegt in der Bescheidenheit der Ressourcen, so ist es möglich, auch mit schmalen Budgets schöne Kurzfilme zu produzieren. Die CALSI-Künstler wissen das zu schätzen.

Anthroiden

2 weitere Gemälde des CALSI-Künstlers Peter Kotauczek

Die  Anthroidin & der einsame Anthroide

Peter Kotauczek, Die Anthroidin Peter Kotauczek, einsamer Anthroid

 

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Mister 3D


Einer der wichtigsten Pioniere in CALSIWOOD ist zweifelsohne Bernhard Sandriester (http://www.creative3d.at/). Er hat sich den dreidimensionalen virtuellen Raum als künstlerisches und fachliches Thema erkoren und sich in dieser Szene einen Namen gemacht. Er schafft futuristische Landschaften und Kurzfilme die Objekte ins rechte Licht setzen aber auch manchmal so wirken als hätte ein zukünftiger Archeologe den Blick auf das 20te Jahrhundert gelenkt.

Besonders gelungen erscheint der Film über die berühmte Escher`sche Freitreppe, die er photorealistisch und plastisch so darstellt, dass man den perspektivischen Trick der dahinter steht nur schwer durchschaut.

 

Mit seinem Avatar Bernhard Saenz hat er jahrelang mit Beko Kurosawa interagiert und sich auf BEKO-Island im Second Life als kreativer Architekt und Fahrzeug-Konstrukteur betätigt.

 

Bernhard Sandriester ist es wert, in seinem künstlerischen Entwicklungsprozess weiter beobachtet zu werden, er repräsentiert wie kein Anderer die zweite Generation der CALSI-Künstler.

 

Der unbewegte Beweger

Günter Gerl ist einer der Gründer der CALSI-Künstlergruppe und Mitverfasser des Manifests. Er ist aber auch ein permanenter Ideenbringer und Animateur.  Immer wieder bringt er neue origenelle Ideen ein. Obwohl er selbst nie eigene Werke vorlegt, weil er das für nicht wichtig hält, gibt er wichtige Impulse für die anderen Mitglieder der Künstlergruppe. Nun hat er sich der Trikke-Art angenommen. Er persifliert die Moving Paintings mit einer spontanen perfomativen Aktion und lenkt die Entwicklung promt in eine neuee Richtung.

Hartensteiner Manifest

Painted Plottings

Plotted Paintings

Hartensteiner Manifest

Peter Kotauczek

Gemälde "Metropolis" von Peter Kotauczek

Metropolis © Peter Kotauczek

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Der CALSI-Fraktalist

1998 hat die virtuelle Galerie „Nart“ eine Internet-Kunstauktion veranstaltet, die allgemein als die Geburt des „Fractalist Movements“ gilt. Diese Bewegung hat sich in Frankreich und den USA etabliert und vertritt jene Künstler, die als Fraktalisten bekannt wurden. (http://charles.vassallo.pagesperso-orange.fr/en/art/sommaire.html) Leider ist der fraktalen Malerei im deutschen Sprachraum immer noch die Anerkennung versagt.

Innerhalb der CALSI-Künstlergruppe gilt unbestritten Bernd Preiss (http://www.fractal-fineart.de/) als der Großmeister der fraktalen Malerei. Preiss lebt mit seiner französischen Frau Yvette Krummel in Frankreich und verbindet als geborener Deutscher beide Kulturen in seinem Kunstschaffen.Nach einer höchst erfolgreichen Ausstellung 2010 im Clos de Roses in Frejus (http://www.espritazur.fr/index.php?option=com_content&task=view&id=1754&Itemid=374) hat Preiss nun eine neue Ausstellung in Valbonne vorgelegt. Valbonne ist ein romantischer Ort in der Provence, jenem für alle Maler als der Nabel der Welt geltenden Landstrich in Südfrankreich, der einst Heimat solcher Titanen wie van Gogh, Cézanne und Renoir war. Ein wahrlich mutiger Schritt also, sich als Fraktaler in die Höhle des Löwen zu begeben. (http://www.cotedazur-locationsvacances.com/devist/manif1.asp?LANGUE=FRANC&IDENTIFIANT=FMAPAC0060061902)

Und Bernd Preiss hat es geschafft. Seine Ausstellung wurde angenommen und gut rezipiert. Dazu beigetragen hat wahrscheinlich die gute Vorbereitung durch Yvette, aber auch der Entschluss des Künstlers, sich von seiner bisherigen Methodenstrenge zu lösen, die von manchen auch als puristische Beckmesserei missverstanden wurde. Seine „Collagen“, die mit den herkömmlichen

Klebetechniken in der Bildkunst nur metaphorisch zu tun haben, eröffnen ihm neue Ausdrucksmöglichkeiten, die er zunehmend nutzt. Das tut seine Bildern gut und erleichtert jenen Menschen den Zugang, die die Bewunderung des Künstlers der tiefen Geheimnisse der mathematische Strukturen nicht teilen. Auch der in der Ausstellung vorgeführte Film hat die emotionale Seite seiner Kunst eindrucksvoll geoffenbart.

Trotzdem verlässt Preiss niemals den Boden der wissenschaftlichen Basis seiner Methodik, und er räumt dem Computer eine zentrale Rolle bei der Bildschaffung ein. Das macht ihn zurecht zu einem wichtigen Mitglied der CALSI-Künstlergruppe.

Neben anderen französischen Künstlerstars aus der Fractalisten-Szene wurden auch die CALSI-Künstler Alain Malaval, Peter und Elisabeth Kotauczek gesehen. Nebenbei kam es auch zu der historischen Erstbegegnung eines Moving Painting auf einem Deko-Trikke mit den Werken von Bernd Preiss. Der Meister selbst ließ es sich nicht nehmen, eine flotte Runde mit dem fahrenden Kunstwerk zu drehen.

Ausstellung im Bukarester Königspalast

Eines der früheren Projekte der Künstlergruppe Calsi war eine Ausstellung von Peter Kotauczek im Königspalast in Bukarest:

Königspalast, Bukarest, Ausstellung Peter Kotauczek

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Der Deko-Trikke

Der Deko-Trikke ist Teil des Projektes „Moving Painting“ und steht allen CALSI-Künstlern offen. Es handelt sich dabei um einen künstlerischen Beitrag zur Durchsetzung neuer energiesparender Individual-Verkehrssysteme und damit um eine künstlerische Intervention in die Gesellschaft.

Mit dem Mitteln des Designs und der bildenden Kunst können Maler, Grafiker und Skulpteure Fahrgeräte des Typus „Trikke“ visuell individualisieren und damit aus der Masse herausheben. Wie die Natur verfolgt die CALSI-Kümstlergruppe die Strategie der Mustervielfalt, um das Einzelindividuum wahrnehmbar zu machen und gleichzeitig Fülle und Mannigfaltigkeit im Verkehr und in öffentlichen Räumen  zu erzeugen. Die Strategie der Polychromie soll der zunehmenden Uniformität ein Gegengewicht durch die Kunst entgegenstellen.

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