Entwurf einer Humaninformatik

Zitat aus den Seiten des Instituts für Humaninformatik (Text und Gemälde © Peter Kotauczek):

Da es uns nicht mehr anheimgestellt ist, den Entwicklungsprozeß der Computersysteme zu umfassenden Netzwerken zu verhindern, müssen wir lernen damit zu leben. Dazu kommt noch, daß wir ohne es zu merken in unserem Bewußtsein verändert werden, ohne die Quellen der Einflüsse eindeutig orten zu können. Wir nehmen aber auch an Wissenserwerb teil, der in dieser Dichte dem Menschen noch nie zur Verfügung stand.

Ich fordere daher eine neue Wissenschaft, die ich Humaninformatik nenne, und die den Menschen Erkenntnisse über die Zusammenhänge im obigen Sinn vermittelt. Ich schließe mit einem Zitat aus einer Rede von Neil Postman, gehalten bei der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse, und dem Wunsch, daß eine Humaninformatik ermöglicht, beide darin genannten Visionen zu vermeiden:

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Regiezettel – „Ein Ontoästhetisches Experiment“

Vorrede des Experimental-Forschers und Übersetzers:

(der Forscher tritt in einem weissen Labormantel auf, das Publikum hat einen typischen Theaterzettel beim Eintritt erhalten, Rauch kommt aus der Maschine, das Schlagzeug improvisiert leise mit dem Besen – der Forscher drückt die Handsensoren – leise  Musik setzt ein )

Hochverehrtes Publikum!

Ich bin experimenteller Forscher. Dieses Zelt hier um uns herum ist mein Laboratorium.

Sie sind Zeugen und Mitwirkende in einem Experiment, das in Alpbach noch nie vorher gewagt wurde:

Ein Ontoästhetisches Experiment!

Ich möchte Ihnen, verehrtes Publikum unser Experiment erklären:

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