Das Oratorium in der Minoritenkirche

Gestern am 27.10.2013 wurde das Oratorium „Ode an das Leben“ in der Wiener Minoritenkirche wiederaufgeführt. Alle Solisten und das Savaria-Orchester waren glänzend disponiert. Maestro Kurt Schmid, der das Werk komponierte, dirigierte souverän. Elisabeth Kotauczek, die Textdichterin rezitierte den „Traumtod“. Alles in allem eine stimmige und anrührende Aufführung. Das Publikum war begeistert.

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Glanzvolles Oratorium

 

 

Gestern wurde das Oratorium „Ode an das Leben“ von Kurt Schmid und Elisabeth Kotauczek in der vollbesetzten Minoritenkirche im Herzen Wiens wiederaufgeführt. Diesmal war das ungarische Savaria-Orchester  für die präzise und ausdrucksstarke Interpretation verantwortlich. Am Dirigentenpult der Komponist.

Die Dichterin selbst trug  den dramatischen und emotionalen  Höhepunkt des Oratoriums, den „Traumtod“ vor, einfühlsam begleitet von den Streichern des Savaria-Orchesters.

Auch die Solo-Sänger und die teilnehmenden Chöre waren trotz des Kälteeinbruchs glänzend disponiert und gaben der Aufführung das festliche Gepränge. Nicht zuletzt war die Minoritenkirche mit ihrem berühmten Abendmahl-Mosaik der würdige Rahmen für diese wahrlich gelungene Aufführung.

Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr.

Ode an das Leben in der Minoritenkirche

Einige konnten die Aufführung letztes Jahr im Großen Saal des Wiener Konzerthauses nicht besuchen. Daher haben sich die Künstler entschlossen, auch heuer wieder eine neue Aufführung zu organisieren:

Oratorium „Ode an das Leben“,
Op. 450 von Kurt Schmid

Sonntag, 28.10.2012
18:00 Uhr

Minoritenkirche, Wien

Einladung zum Oratorium

 

Matinee im Schloss Potzneusiedl

Für alle, die den warmen und sonnigen Tag mit einem Ausflug zum Neusiedlersee verbinden mögen:

Matinee

Nachlese

Fotoausstellung von Christian Teske
zur Komposition und Aufführung „Ode an das Leben“
ein Werk von Kurt Schmid
unterlegt mit Lyrik von Elisabeth Kotauczek

Schloss Potzneusiedl
Sonntag, 24.6.2012
11 Uhr

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Ein Fest für den CALSI-Maestro

 

Die CALSI-Künstler Kurt Schmid, Elisabeth und Peter Kotauczek hatten anlässlich der Österreichisch-Ukrainischen Woche in Lugansk ein CALSI-Festival. Da traf es sich gut, dass Kurt Schmid nicht nur einen runden Geburtstag feierte sondern auch das 10-jährige Jubiläum seiner Arbeit als Chef des städtischen  Symphonieorchesters.  Lugansk, eine Stadt im Osten der Ukraine, mit  ca. 450.000 Einwohnern etwa so gross wie der Grossraum der Stadt Graz und ist so wie diese eine Universitätsstadt. Dort wird Musik, Design und  verschiedene andere Kunstformen studiert.

Kurt Schmid dirigierte zwei umjubelte Konzerte, in einem auch der österreichische Botschafter anwesend war, Elisabeth Kotauczek trug einige ihrer Gedichte auf russisch vor und Peter Kotauczek zeigte seine neuen Moving-Paintings. Orte des Geschehens waren  die Universität, die Philharmonie und das Hotel Drugba, wo der Rektor der Universität, viele Künstler und einige hohe Politiker Kurt Schmid und den CALSI-Künstlern die Ehre gaben.

Das grosse Finale.

Die Philharmonie, die Wirkungsstätte von Kurt Schmid.

Die Universität von Lugansk.

Oratorium – die Musik

Maestro Kurt Schmid, der Komponist des ORATORIUMS „Ode an das Leben“, ist aus der Ukraine zurück, wo er 5 Tage konzentriert mit dem Philharmonischen Symphonieorchester Lugansk proben konnte. Eine öffentliche Probe – wo einer der Texte von Elisabeth Kotauczek in russischer Sprache vorgetragen wurde – hat das Publikum begeistert. Die Bestätigung, dass das Orchester auf bestem Wege ist, die Herausforderung im Konzerthaus mit Bravour zu meistern.

Eine Solisten-Probe am Freitag der letzten Woche, die unter der Leitung von Prof. Schmid im kleinen Kreis stattgefunden hat, zeigte, dass alle Sänger bestens bei Stimme sind und die Aufführung kaum erwarten können.

Auszug aus Der Countdown läuft – noch 7 Tage bis zur Gala-Matinee von Peter Kotauczek

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Oratorium – die Texte

Elisabeth Kotauczek wählte das Zitat aus dem ersten Korinther-Brief „Tod wo ist dein Stachel“ und codierte den zweiten Teil: „Hölle/Scheol, wo ist dein Sieg“ in die dramatische Beschreibung eines Sturms am Meer, der das wilde Wogen des Lebens schlechthin beschreiben könnte, um. Sie bedient sich dabei des Mittels der lyrischen Prosa, die sie interaktiv mit dem Komponisten einsetzt, um Sprachrhythmus und Timing perfekt mit der Musik abzustimmen.

Im neunten Satz wird unter dem Titel: “Feuer und Schwert“ der Konflikt zwischen den Jenseitsvorstellungen und ihrer Manifestationen im Diesseits thematisiert. So entwickelt sich ein Läuterungsdrama in der Gestalt einer Selbstbefreiungsgeschichte, die aus dem chaotischen Dunkel – der Hölle, dem Hades, des Scheol – zum durchgeistigten Licht führt. Ein Befreiungs-Happy-End durch die Kunst, die Musik. Kunst als Therapeutikum.

Auszug aus dem Artikel Das Oratorium als Weltbildmaschine von Peter Kotauczek

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