Trau Ma´s Raku-Arbeiten

Trau Ma - Das Ausbrennen der Raku-Glasur (900px)An den Stränden Japans, vor 500 Jahren erfunden, hat sich der Charme der Raku-Keramik bis heute erhalten.

Mit 1000° C werden die rotglühenden Gefäße mit einer langen Zange dem Ofen entnommen und in einem Behälter mit organischen Brennstoffen (Laub, Stroh, Heu, Algen etc.) luftdicht eingebettet.

Der entstehende Rauch, der Sauerstoffentzug sowie die im Laub oder in Algen enthaltenen Mineralien wirken stark auf die Tongefäße und die Glasurfarbe ein.

Blatt- und Grasabdrücke verewigen sich in der noch weichen Glasur.

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Willi´s Trau Ma

Trau Ma - Green MysteryCALSIWOOD hat wieder einen neuen Art-Film von Peter Kotauczek. Diesmal ist das Thema Trau Ma die Sculpteuse aus Südfrankreich. Die aus Bayern stammende Künstlerin fällt schon seit längerer Zeit durch ihre hintergründigen Plastiken und Metallskulpturen auf, ist aber bisher im Schatten ihres Ehemannes Willi Mayerhofer, dem Maler gestanden. Dieser Film wagt erstmals eine Symbiose der Kunst dieser beiden so verschiedenen Künstlerpersönlichkeiten und will beweisen, dass sie sich bei aller Verschiedenheit ihrer Bildsparache prächtig ergänzen. Die Bilder Willi Mayerhofers in diesem Film stammen aus seiner Weinbilder-Serie, die er mit Rotwein der Provence gemalt hatte (den erselbst auch gerne trinkt). Die Musik zum Film stammt von Peters Band.

http://www.youtube.com/watch?v=o_0DgCCPSmc

„Headhunter“ Ausstellung Trau MA

Felsenbewohner, Skulpturen, Headhunter, Trau MANoch steht der Termin nicht fest, die Skulpturen und Installationen zur Reihe „Headhunter“ sind im fertig werden – mal sehen, wann es letztendlich so weit sein wird, die Objekte auch wirklich einem breiteren Publikum zur Betrachtung stellen zu können.

Trau Ma über ihre Arbeit und speziell zur Serie „Headhunter“:

Mein Kopf ist voller neuer Ideen, mir fehlt viel Zeit sie alle zu verwirklichen. Doch eine Ausstellung als Kopfjäger sozusagen würde mich reizen. Vielleicht findet sich ja noch ein mutiger Gallerist.

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Trau MA als Headhunter

Trau MA als Kopfjäger bzw. Headhunter möchte damit nicht die Häuptlingswürde erlagen.

Nein, ihre „têtes coupées“ sollen überzeugen durch den Ausdruck und viel Lebenskraft.

Die Gesichter sind spirituelle Persönlichkeiten die belustigen – nicht ängstigen.

Trau MA stellt Alltagssituationen nach, nicht mehr und nicht weniger, sie zeigt auf, worauf wir sehr oft nicht hin sehen wollen. Auf die Dinge, die uns in einem Gefängnis fest halten, oder wo wir uns selbst unter Wasser halten, statt frank und frei das leben zu genießen.

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CALSI-Künstlerin Trau MA

TRAU MA, Calsi Künstlerin, Headhunters DarlingWaltraud Mayerhofer

Skulpturale Impressionen in Form und Gestik

Die künstlerische Autodidaktin Waltraud Mayerhofer entwickelte über die Jahre ihres Schaffens eine eigene Werkgrammatik, die auf formaler Reduktion, dem aktiven Bezug zum Raum und dem zentralen Thema von Schwerkraft und Gleichgewicht basiert.

Das menschliche Abbild, oft dargestellt mit all seiner Dramatik spielen in ihrem Oevre eine entscheidende Rolle. Es entstehen Skulpturen, die den Betrachter die kritische Balance verschiedener Kräfte erfahren lassen und in raumgreifenden Dimensionen zu physisch und psychisch erfahrbaren Größen einer Wahrnehmung werden.

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TrauMa – blau

Bei Trau Ma ist blau weder ein Zustand auch nicht die Zeit der Dämmerung.

Blau ist für sie Träumerei und Dunkelromantik und eine wunderbare Farbe die sie zu Inspirationen anregt mit dem Versprechen für Weite, Ferne, Freiheit, Sympathie, Harmonie, Feundschaft, Unendlichkeit, Treue, Vertrauen, Verläßlichkeit, Ruhe, Entspannung, Sicherheit und Freude.

Ihre blauen Skulpturen verdeutlichen das und lassen den Betrachter teilhaben an ihren Empfindungen. (rechts Blue Ballermann)

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Blaue Spurensuche – blau machen

Trau_Ma_blau_3Trau Ma lebt auf dem blauen Planeten.

Sie liebt BLAU:

Blau die Farbe des Himmels, des Meeres, der Saphire, der Könige – alles was Kostbar ist.
Das Blau der Kälte, der Neutralität, des Blues, der Melancholie,
der Jeans, der Lässigkeit, der blauen Stunde,
Blau macht immer Lust auf Meer.
Ultramarin und Kobaltblau sind die leuchtendsten Blautöne, anders als Aquamarin.
Jedes Blau entspannt…
Blau hellt die Stimmung auf und bedeutet Wohlgefühl und Friede und Moderne.

blasse Mädchen

Skulpturale Installation und Inspiration der Künstlerin Trau Ma.

Ihre „blassen Mädchen“ fühlen, spüren und vermitteln trotz der Schlichtheit eine Kreativität und Leidenschaft.

Sie sind zurückgenommen in ihrem Umfeld und trotzdem zum Blickfang geworden.

Sie strahlen Harmonie, Trauer oder Nachdenklichkeit aus.

Nichts ungewöhnliches – eben Trau Ma.

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Spazierschweberträume

Einmal ein Star sein. Im Mittelpunkt stehen. Wer träumt nicht manchmal davon. Der französische Starfotograf und CALSI-Künstler Alain Malaval hat diese Träume realisiert. In seinen sensationellen Bildern von Spazierschweber-Traumszenen.

Alain Malaval ist CALSI-Künstler seit den 1980ern. Schon damals ist er mit seinen Multimediainstallationen in der Nizzaer Kunstszene aufgefallen. Später war er dann einer der führenden Pioniere der französischen Digitalbild-Entwicklung. Jetzt hat ihn die ästhetische Qualität der Deko-Trikkes in Verbindung mit dem bunten Stadtbild von Nizza zu einer Serie von Kunstfotos inspiriert.

Die Models Tanya, Kyrian und Thomas schweben über die Place Massena in Nizza, wo im Winter der berühmte Karnevalsumzug paradiert. Der Champs-Élysées in Paris ist einen Wheely wert, und nicht einmal der berühmte rote Teppich vor dem Filmfestival in Cannes bleibt ausgespart.

Auch als Familien-fliegender-Teppich muss der art-Beko-Trikke herhalten. Die raffinierten Bildkompositionen Alain Malavals betonen den Traum-Charakter des Geschehens zusätzlich.

So schön kann spazierschweben sein!

Lena´s Weltraum

Vor 50 Jahren hat Juri Gagarin seinen ersten Weltraumflug absolviert. In der Kunsthalle Wien haben sich mehrere Künstler mit diesem historischen Datum auseinandergesetzt

und wir haben sie besucht.

Schon am Eingang begrüssten uns seltsame Gestalten aus dem Fundus der futuristischen Fantasy-Malerei von Daniel und Geo Fuchs.

Auch das rote Sofa, das sonst nur im Facebook herumgeistert war da. Elisabeth Kotauczek hat es besetzt.

In der grossen Ausstellungshalle sind Installationen und Bilder zu Thema mit den verschiedensten Techniken realisiert. Darunter ein Modell des Spaceshuttles, eine grosse Lichtinstallation und mehrere Videoperformances.

 

Besonders beeindrukt hat uns das ironische Wandbild von Lena Lapschina, die das Thema Weltraum in Form eines überdimensionalen Comics aufarbeitet. Viele kleine Szenen fliessen zu einem grossen Panorama zusammen und schmiegen sich in die Wölbung der Hallenwand. Das Bild ist ganz in Schwarz-Weiss gehalten und eigentlich eine Strichzeichnung, die aber wie ein Sgrafitto wirkt.

Ein ganzer Mikrokosmos aus Figuren und Szenen entwickelt sich und man brauchtn eine geraume Zeit, um alle Details in ihrem Hintergründigen Humor zu entdecken und auf sich wirken zu lassen. Nichts wird von Lena ausgelassen, was aus der österreichich-russischen Sicht der Künstlerin zu Theme „Eroberung des Weltraums“ gehört. Und sie ist weit

von  der üblichen unkritischen Heldenverehrungsattitüde entfernt. Ein erfrischender Beitrag zu dieser bemerkenswerten Ausstellung.