Matinee im Schloss Potzneusiedl

Für alle, die den warmen und sonnigen Tag mit einem Ausflug zum Neusiedlersee verbinden mögen:

Matinee

Nachlese

Fotoausstellung von Christian Teske
zur Komposition und Aufführung „Ode an das Leben“
ein Werk von Kurt Schmid
unterlegt mit Lyrik von Elisabeth Kotauczek

Schloss Potzneusiedl
Sonntag, 24.6.2012
11 Uhr

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Mazdak der Reporter

Mazdak Gashti ist ein versatiler Filmemacher. Er ist im Kunstfilm genau so zu Hause wie als Video-Reporter. In dieser Rolle war er letzte Woche aktiv, als er das Spazierschweber-Fest im Wiener Prater begleitete und visuell kommentierte.

Es ging hier um ein Event das Kunst-Aktion, eine kommerzielle Werbeveranstaltung und soziales Experiment in Einem war. Mobile Malerei traf auf grünbewegte Individualverkehrs-Demo. Technische Vorführung traf auf Fun-Erlebnis.

Und Mazdak dokumentierte alles. Kurz, prägnant und auf den Punkt genau.  Ohne Filmkunst-Aufdringlichkeit und ohne ideologische Einmischung. Einfach einfach.

http://www.facebook.com/photo.php?v=372391666148286

 

Spazierschweben im Prater

Am 15. Juni 2012 luden die BEKO HOLDING AG und die Firma Elektro Powerbike zu geführten e-Trikke-Touren in den Wiener Prater.

BEKO entwickelt e-Mobilitäts-Konzepte für Firmen und Regionen auf Basis der Spazierschwebegeräte:

Wir unterstützen Regionalentwickler, ein attraktives zusätzliches Freizeitangebot oder ein individuelles, alternatives Lokal-Verkehrssystem aufzubauen. Warten wir nicht, bis das e-Auto auf breiter Front verfügbar ist. Handeln wir schon heute.

An dem Ereignis nahmen sowohl Freunde, Geschäfts- als auch Medienpartner teil.  Sie alle schwebten vom Schweizerhaus über die Hauptallee bis zum Riesenrad.

Spazierschweben®, erfunden vom Gründer der BEKO HOlDING AG, wird ständig weiter entwickelt und neue Geräte getestet, ob sie dem Praxistest stand halten. Aktuell liegen noch immer die Elektro-Trikke uPT eindeutig in Führung. Und mit den von Peter Kotauczek entworfenen „Segeln“, sind sie auch unverkennbar und unverwechselbar.

  

Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung von © MBBeller

Vienna Trikke Fun-Tour

Gemeinsam mit den Deko-Trikkes der BEKO HOLDING AG, startete die Firma Elektro Power Bike vorigen Freitag mit Rundfahrten im Wiener Prater:

Geführte Elektro-Trikke Touren zwischen Wiener Prater und Donauinsel. Dauer ca. 45 bzw. 90 Minuten, inkl. Einschulung und Leihhelm.

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Großer Auftritt für Bernd Preiss.

BASE´ART Festival du Mécénat et de l´Art Contemporain Fréjus 1-2-3 Juni 2012. In einem riesigen Flugzeughangar trifft sich die Elite der Bildkunst Südfrankreichs. Alle Stilrichtungen sind vertreten. Von der Street-Art-Avantgarde bis zu geometrischen Konstruktivisten. Von politischen Provokateuren bis zu ästhetischen Schöngeistern. Und mitten drin in zentralster Lage Bernd Preiss, der CALSI-Fraktalist. Mit eindrucksvollen Großformaten und einem eigenen kleinen Filmraum.

Soweit sind wir ja schon von Bernd Preiss gewohnt, erste Qualität zu sehen. Aber was diesmal das Besondere an dieser Performance ist, wird erst auf den zweiten Blick klar: der Stand ist ein eindrucksvolles Beispiel der Interaktion zwischen mathematischer Strukturtheorie und unmittelbarer Gegenüberstellung mit den evolutionären Kräften der Natur. Die fraktalen filigranen Linienzüge korrespondieren mit den feinen Linien der am selben Stand präsentierten Skulpturen, die vollständig aus alten Weinstöcken gefertigt sind. Hier findet sich die Antwort auf den Verdacht, dass fraktale Strukturen auch zum Werkzeugkasten der Natur zählen.

Bernd Preiss gelang es in dieser Ausstellung erfolgreich, den ewigen Vorwurf zu entkräften, mathematische Bildkonstruktion habe mit Kunst im Allgemeinen nichts zu tun. Diese Ansicht könnte man so auch jeder Kunst die nach der Natur arbeitet  entgegenhalten. Der Künstler ist immer auf der Suche nach den geheimen Regeln und Relationen, die in der Welt zu gegenständlichen Manifestationen führen. Da ist es ganz egal ob die Evolution, der chaotische Zufall oder eben mathematische Gesetzmäßigkeiten die Regie übernehmen. Der Künstler ist verantwortlich ob die Anwendung der beobachteten Grundgesetze unter seiner kundigen Hand zu Kunstwerken werden. Bernd Preiss ist das jedenfalls in dieser Show eindrucksvoll gelungen.

Besuch im Atelier einer Bildhauerin.

 

Es ist schon komisch, dass die deutsche Sprache noch immer den Begriff des „Bildhauers“ verwendet wenn es um 3-dimensionale Bildwerke geht. Schon längst „hauen“ die Künstler nur mehr ganz selten ihre Werke aus dem Stein sondern sie nutzen andere Materialien und Herstellungstechniken für ihre Skulpturen. So auch Trau Ma, die CALSI-Bildhauerin. Sie hat ihr Atelier im südfranzösischen Badeort Les Issambres, in einem Haus mit wunderschöner Aussicht auf ein grünes Tal, an dessen südlichem Ausgang das Mittelmeer glänzt.

 

Dort waren wir auf Atelier-Besuch. Trau Ma lebt und arbeitet dort mit ihrem Mann, dem bekannten Maler Willi Mayerhofer, der schon öfter Gegenstand der CALSI-Berichterstattung war. Aber heute gilt unsere Aufmerksamkeit der Bildhauerin Trau Ma.

 

Ihr Oevre kann in drei Gruppen geteilt werden: die flachen Metallskulpturen, die wie Scherenschnitte in der Landschaft stehen und die 2-Dimensionalität der Malerei mit der 3-Dimensionalität der Skulptur verbinden. Dabei spiegelt sich der Himmel in dem blanken Metall und lässt das Objekt mit dem Hintergrund interagieren. Die zweite Gruppe sind die hybriden Plastiken aus Schwemmholz, das Trau Ma bei ihren Strandspaziergängen sammelt und mit keramischen Köpfen kombiniert. Die dritte Gruppe sind Trau Ma´s Drahtskulpturen.

 

So entstehen geheimnisvolle, hintergründige Objekte, die einen Einblick in eine ganz seltsame Welt eröffnen, und die immer mit einem Augenzwinkern versehen sind. Als Krönung durften wir Willi Mayerhofers alter ego, von Trau Ma in Ton geformt mit der Spazierschweber-Mütze fotografieren um zu dokumentieren, dass Trau Ma und Willi sich auch auf die Kunst des Spazierschwebens verstehen.