geteilte Leinwand – doppelter Spaß

Was passiert, wenn der Sohn dem Vater seine Gemälde entführt und mit Spraydose und Schablonen übermalt?  
 
Diese Frage stellte StattZeitungPlus in Ihrerr  Online-Ausgabe vom 27.11.2011 – und gab auch gleich selbst die Antwort:
 
Kein Generationenkonflikt – im Gegenteil – es entstehen originelle, neue Bilder der ganz besonderen Art. Zwei Kunstschaffende, Sohn David-Said Mayerhofer, Creative-Director und Urban-Art-Künstler, und Vater Willi Mayerhofer ein Maler des Abstrakten Expressionismus experimentieren in ihrem Stilmix in Acryl auf Leinwand.
 
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Oratorium – die Musik

Maestro Kurt Schmid, der Komponist des ORATORIUMS „Ode an das Leben“, ist aus der Ukraine zurück, wo er 5 Tage konzentriert mit dem Philharmonischen Symphonieorchester Lugansk proben konnte. Eine öffentliche Probe – wo einer der Texte von Elisabeth Kotauczek in russischer Sprache vorgetragen wurde – hat das Publikum begeistert. Die Bestätigung, dass das Orchester auf bestem Wege ist, die Herausforderung im Konzerthaus mit Bravour zu meistern.

Eine Solisten-Probe am Freitag der letzten Woche, die unter der Leitung von Prof. Schmid im kleinen Kreis stattgefunden hat, zeigte, dass alle Sänger bestens bei Stimme sind und die Aufführung kaum erwarten können.

Auszug aus Der Countdown läuft – noch 7 Tage bis zur Gala-Matinee von Peter Kotauczek

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Oratorium – die Texte

Elisabeth Kotauczek wählte das Zitat aus dem ersten Korinther-Brief „Tod wo ist dein Stachel“ und codierte den zweiten Teil: „Hölle/Scheol, wo ist dein Sieg“ in die dramatische Beschreibung eines Sturms am Meer, der das wilde Wogen des Lebens schlechthin beschreiben könnte, um. Sie bedient sich dabei des Mittels der lyrischen Prosa, die sie interaktiv mit dem Komponisten einsetzt, um Sprachrhythmus und Timing perfekt mit der Musik abzustimmen.

Im neunten Satz wird unter dem Titel: “Feuer und Schwert“ der Konflikt zwischen den Jenseitsvorstellungen und ihrer Manifestationen im Diesseits thematisiert. So entwickelt sich ein Läuterungsdrama in der Gestalt einer Selbstbefreiungsgeschichte, die aus dem chaotischen Dunkel – der Hölle, dem Hades, des Scheol – zum durchgeistigten Licht führt. Ein Befreiungs-Happy-End durch die Kunst, die Musik. Kunst als Therapeutikum.

Auszug aus dem Artikel Das Oratorium als Weltbildmaschine von Peter Kotauczek

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Kunst trifft Lyrik – Kunst in Wort und Farbe

Mit dem Künstler Willi Mayerhofer auf Bilderreise durch die Gedichtwelt von Elisabeth Kotauczek.

Willi Mayerhofer engagierter Poet unter den Malern.

Sein Buch „Lyrik und Malerei“ führt uns im Stil des Expressionismus durch die Gedichtwelt von Elisabeth Kotauczek.

Er war einer der ersten Maler der im Spannungsfeld zwischen Kunst und Lyrik malte, in Acryl auf Leinwand. Vor 5 Jahren erschien „Kunst und Poesie“ und jetzt „Lyrik und Malerei“.

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Der doppelte Mayerhofer!

David-Said Mayerhofer trifft auf Willi Mayerhofer
Gemeinschaftsprojekt: Zwei Künstler auf einer Leinwand

Einladung

Zu unserer gemeinsamen Ausstellung im „Mo“ laden wir Sie,
Ihre Freunde und Bekannten herzlich ein.

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Rück-Blick

Ein kurzer RückBlick auf die Veranstaltung am 30.10.2010

Oratorium
„Ode an das Leben“

Opus 450, KurtSchmid
Texte von Elisabeth Kotauczek

 

Mathematische Metaphorik

 

Unter dem Einfluss der Welturaufführung der „Ode an das Leben“ von Kurt Schmid und Elisabeth Kotauczek hat sich Bernd Preiss über die Frage: „können mathematische Strukturen Gefühle ausdrücken?“ tiefschürfende Gedanken gemacht.

Wie in der einschlägigen Kunstszene bekannt ist, widmet sich Bernd Preiss seit Jahren der fraktalen Bildgestaltung indem er diese mathematisch/logische Konstrukte auf verschiedenste Substrate ausgibt und damit realisiert und so seine betörenden Bilder schafft. Was er allerdings noch nie machte, war der direkte Bezug fraktaler Bilder zu konkreten Werken der Lyrik.

Passt Mathematik und Lyrik zusammen? Gibt es einen Zusammenhang zwischen sprachlichen Strukturen und algorithmisch erzeugten? Dem menschlichen Maler wird diese Gabe zugeschrieben und hat seit altersher Kunstwerke höchster Vollendung hervorgebracht. Auch die Musik kann lyrische Gedanken musikalisch ausdrücken. Aber mathematische Formeln? Können diese lyrisch sein?

Bernd Preiss beweist, dass es möglich ist. Er hat ein Gedicht von Elisabeth Kotauczek mit Hilfe seiner fraktalen „Alchimie“ so perfekt visualisiert, dass man meinen könnte, die Mathematik sei die Schwester der Lyrik. In der Tradition der islamischen Kunst des Mittelalters mit ihrem Bilderverbot haben Generationen von Künstlern die schönsten lyrischen Werke mit atemberaubenden Kalligraphien und Ornamenten, die ein tiefes Verständnis komplexer geometrischer Muster erkennen lassen, visuell umgesetzt. Diese Kunst ging später weitgehend verloren.

Die Umcodierung von Elisabeth Kotauczeks Gedicht „Ode an die Musik“ in fraktale Strichzeichnung mit farblicher Emphase ist für das Gesamt-Werk von Bernd Preiss ein echter Durchbruch, der Geschmack auf mehr macht.