Das Oratorium nimmt Gestalt an

Elisabeth Kotauczek, Kurt Schmid und viele andere arbeiten mit Hochdruck an den Vorbereitungen fuer die Welturauffuehrung ihres Oratoriums am 30. Oktober 2011. Diese Produktion ist wahrscheinlich das aufwaendigste Projekt, das innerhalb der CALSI-Kuenstlergruppe je angegangen wurde. Lediglich das legendaere Langzeitprojekt des Eisernen Vorhangs in der Wiener Oper hat im Laufe der Jahre aehnliche Ressourcen gebunden. Die CALSI-Redaktion hat nachgefragt wie die Dinge stehen.

Ein paar Fakten sollen den gigantischen Umfang des Vorhabens illustrieren.
Etwa 70 Musiker bilden das Symphonieorchester.
4 Choere stehen auf der Buehne.
20.000 Seiten Notenmaterial wurde produziert.
1850 Sitzplaetze muessen eingeteilt werden und, und, und …

Hier ist der Stand der Dinge, den uns Elisabeth Kotauczek exclusiv auf Anfrage mitteilte:
„Auf der fuer diese Auffuehrung vergroesserten Buehne des „Grossen Saales“ des Wiener Konzerthauses werden die ca. 70 Musiker des Philharmonischen Symphonieorchesters Lugansk, unter der Leitung von Kurt Schmid, Platz finden sowie auch die Solisten und 200 Chorsaenger.

Die gewaltige Menge von 20.000 DIN A4-Seiten Notenmaterial ist produziert, korrigiert und an die Mitwirkenden verteilt. Diese koennen sich so schon vor dem offiziellen Beginn der Probenarbeit mit Kurt Schmid mit Hilfe der Chorleiter oder individuell vorbereiten.    

Die 4 Choere, die auf der Orchesterbuehne dann zu einem einzigen Chor vereinigt sein werden, arbeiten schon seit Weihnachten auf dieses Grossereignis hin.

Die umfangreiche Probenarbeit der Solisten wird in Kuerze beginnen. Dieses Mal wird auch die grosse Orgel eingesetzt; die Orgelsoli werden eine besondere Herausforderung fuer die Organistin aus Lugansk sein.

Elisabeth Kotauczek, deren Oratoriums-Texte von den Solisten und dem Chor vorgetragen werden, bereitet sich intensiv auf ihre Rezitation vor. Mit Begleitung der Streicher wird ihr „Traum-Tod“ zum nachdenklich werden einladen.

1.000 Stueck Flyer, von Elisabeth Kotauczek entworfen, sind als Einladungen unterwegs und Oratoriums-Plakate – von denen auch einige gegen Spende beim Konzert zu erwerben sein werden – sind in der Wiener Universitaet fuer Musik und darstellende Kunst, Kuenstler-Ateliers, Restaurants, div. Geschaefts-Auslagen usw. drapiert. Die Plakate sind in der Zwischenzeit als Sammler-Objekt sehr gefragt. Das Bild „Oratorium“ von Peter Kotauczek (Ausschnitt aus einem seiner Gemaelde), ist zum Sinnbild des „Suchenden in der Welt“ geworden.

2.000 Stueck Programmhefte sind in Arbeit und werden bald die Druckerei verlassen. Auf 16 Seiten werden die 13 Saetze des Oratoriums im Detail dargestellt, die Mitwirkenden vorgestellt und der Inhalt analysiert. Alle Texte sind zum mitlesen abgedruckt.“ Soweit Elisabeth Kotauczek, die schon wieder weitereilt, um die Dinge am Laufen zu halten. Soweit uns bekannt ist, sollen bereits jetzt zwei Drittel der Ehren-Karten (es handelt sich um ein  Benefizkonzert, das nur geladenen Gaesten offensteht) gebucht sein obwohl bisher die Oeffentlichkeit noch gar nicht informiert wurde.

Wir von der CALSI-Redaktion werden weiter berichten. Vor allem werden wir mehr ueber den Inhalt und die kunsthistorische Verortung dieses grossen Werkes herauszufinden versuchen um unsere Leser auf dem Laufenden zu halten. Auch ueber die Menschen hinter dem Projekt wollen wir mehr erfahren.

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