Finissage Moving Paintings

Das Ende der Ausstellung, die am 19.6.2011 mit der Konzert-Lesung „Rotkäppchen, Froschkönig und andere Ausserirdische“ begonnen hatte:

Peter Kotauczek, Deko-Trikkes, Moving PaintingsSonntag, 28. August 2011

Matinee um 11 Uhr

Moving Paintings

Schloss Potzneusiedl

 Vortrag und Diskussion mit dem Künstler Peter Kotauczek zum Thema
 

Heraldische Malerei des 21ten Jahrhunderts

 
Die Rückkehr der Ritter: Über Gehhilfen im Alter, jugendliche Surfer, Streitwagen, Stadtschmetterlinge, Spazierschweber und andere seltsame Phänomene des Stehfrahrzeuges als Mittel zur Selbsterhaltung durch Selbstverwirklichung

„Headhunter“ Ausstellung Trau MA

Felsenbewohner, Skulpturen, Headhunter, Trau MANoch steht der Termin nicht fest, die Skulpturen und Installationen zur Reihe „Headhunter“ sind im fertig werden – mal sehen, wann es letztendlich so weit sein wird, die Objekte auch wirklich einem breiteren Publikum zur Betrachtung stellen zu können.

Trau Ma über ihre Arbeit und speziell zur Serie „Headhunter“:

Mein Kopf ist voller neuer Ideen, mir fehlt viel Zeit sie alle zu verwirklichen. Doch eine Ausstellung als Kopfjäger sozusagen würde mich reizen. Vielleicht findet sich ja noch ein mutiger Gallerist.

Den Rest des Beitrags lesen »

Das Oratorium nimmt Gestalt an

Elisabeth Kotauczek, Kurt Schmid und viele andere arbeiten mit Hochdruck an den Vorbereitungen fuer die Welturauffuehrung ihres Oratoriums am 30. Oktober 2011. Diese Produktion ist wahrscheinlich das aufwaendigste Projekt, das innerhalb der CALSI-Kuenstlergruppe je angegangen wurde. Lediglich das legendaere Langzeitprojekt des Eisernen Vorhangs in der Wiener Oper hat im Laufe der Jahre aehnliche Ressourcen gebunden. Die CALSI-Redaktion hat nachgefragt wie die Dinge stehen.

Ein paar Fakten sollen den gigantischen Umfang des Vorhabens illustrieren.
Etwa 70 Musiker bilden das Symphonieorchester.
4 Choere stehen auf der Buehne.
20.000 Seiten Notenmaterial wurde produziert.
1850 Sitzplaetze muessen eingeteilt werden und, und, und …

Hier ist der Stand der Dinge, den uns Elisabeth Kotauczek exclusiv auf Anfrage mitteilte:
„Auf der fuer diese Auffuehrung vergroesserten Buehne des „Grossen Saales“ des Wiener Konzerthauses werden die ca. 70 Musiker des Philharmonischen Symphonieorchesters Lugansk, unter der Leitung von Kurt Schmid, Platz finden sowie auch die Solisten und 200 Chorsaenger.

Die gewaltige Menge von 20.000 DIN A4-Seiten Notenmaterial ist produziert, korrigiert und an die Mitwirkenden verteilt. Diese koennen sich so schon vor dem offiziellen Beginn der Probenarbeit mit Kurt Schmid mit Hilfe der Chorleiter oder individuell vorbereiten.    

Die 4 Choere, die auf der Orchesterbuehne dann zu einem einzigen Chor vereinigt sein werden, arbeiten schon seit Weihnachten auf dieses Grossereignis hin.

Die umfangreiche Probenarbeit der Solisten wird in Kuerze beginnen. Dieses Mal wird auch die grosse Orgel eingesetzt; die Orgelsoli werden eine besondere Herausforderung fuer die Organistin aus Lugansk sein.

Elisabeth Kotauczek, deren Oratoriums-Texte von den Solisten und dem Chor vorgetragen werden, bereitet sich intensiv auf ihre Rezitation vor. Mit Begleitung der Streicher wird ihr „Traum-Tod“ zum nachdenklich werden einladen.

1.000 Stueck Flyer, von Elisabeth Kotauczek entworfen, sind als Einladungen unterwegs und Oratoriums-Plakate – von denen auch einige gegen Spende beim Konzert zu erwerben sein werden – sind in der Wiener Universitaet fuer Musik und darstellende Kunst, Kuenstler-Ateliers, Restaurants, div. Geschaefts-Auslagen usw. drapiert. Die Plakate sind in der Zwischenzeit als Sammler-Objekt sehr gefragt. Das Bild „Oratorium“ von Peter Kotauczek (Ausschnitt aus einem seiner Gemaelde), ist zum Sinnbild des „Suchenden in der Welt“ geworden.

2.000 Stueck Programmhefte sind in Arbeit und werden bald die Druckerei verlassen. Auf 16 Seiten werden die 13 Saetze des Oratoriums im Detail dargestellt, die Mitwirkenden vorgestellt und der Inhalt analysiert. Alle Texte sind zum mitlesen abgedruckt.“ Soweit Elisabeth Kotauczek, die schon wieder weitereilt, um die Dinge am Laufen zu halten. Soweit uns bekannt ist, sollen bereits jetzt zwei Drittel der Ehren-Karten (es handelt sich um ein  Benefizkonzert, das nur geladenen Gaesten offensteht) gebucht sein obwohl bisher die Oeffentlichkeit noch gar nicht informiert wurde.

Wir von der CALSI-Redaktion werden weiter berichten. Vor allem werden wir mehr ueber den Inhalt und die kunsthistorische Verortung dieses grossen Werkes herauszufinden versuchen um unsere Leser auf dem Laufenden zu halten. Auch ueber die Menschen hinter dem Projekt wollen wir mehr erfahren.

Trau MA als Headhunter

Trau MA als Kopfjäger bzw. Headhunter möchte damit nicht die Häuptlingswürde erlagen.

Nein, ihre „têtes coupées“ sollen überzeugen durch den Ausdruck und viel Lebenskraft.

Die Gesichter sind spirituelle Persönlichkeiten die belustigen – nicht ängstigen.

Trau MA stellt Alltagssituationen nach, nicht mehr und nicht weniger, sie zeigt auf, worauf wir sehr oft nicht hin sehen wollen. Auf die Dinge, die uns in einem Gefängnis fest halten, oder wo wir uns selbst unter Wasser halten, statt frank und frei das leben zu genießen.

Den Rest des Beitrags lesen »

Terres et bois Blanche

Trau MA - twist againUnter diesem Motto fand am alten Hafen von Saint Tropez  eine Skulpturenausstellung der CALSI-Künstlerin Trau MA statt, welche nach einem gut besuchten Wochenende am 1.8.2011 zu Ende ging.

terres et bois Blanche

weiße Erde & weißes Holz

 
Die Künstlerin über die Auswahl ihrer Werke für diese Ausstellung, passend zur Optik des Hafens in Saint Tropez
Wie weiße Jachten und weiße Segel, so sind auch meine Skulpturen weiß
geformt und modelliert aus weißer Erde und weißem Holz

Den Rest des Beitrags lesen »

Spazierschweberträume

Einmal ein Star sein. Im Mittelpunkt stehen. Wer träumt nicht manchmal davon. Der französische Starfotograf und CALSI-Künstler Alain Malaval hat diese Träume realisiert. In seinen sensationellen Bildern von Spazierschweber-Traumszenen.

Alain Malaval ist CALSI-Künstler seit den 1980ern. Schon damals ist er mit seinen Multimediainstallationen in der Nizzaer Kunstszene aufgefallen. Später war er dann einer der führenden Pioniere der französischen Digitalbild-Entwicklung. Jetzt hat ihn die ästhetische Qualität der Deko-Trikkes in Verbindung mit dem bunten Stadtbild von Nizza zu einer Serie von Kunstfotos inspiriert.

Die Models Tanya, Kyrian und Thomas schweben über die Place Massena in Nizza, wo im Winter der berühmte Karnevalsumzug paradiert. Der Champs-Élysées in Paris ist einen Wheely wert, und nicht einmal der berühmte rote Teppich vor dem Filmfestival in Cannes bleibt ausgespart.

Auch als Familien-fliegender-Teppich muss der art-Beko-Trikke herhalten. Die raffinierten Bildkompositionen Alain Malavals betonen den Traum-Charakter des Geschehens zusätzlich.

So schön kann spazierschweben sein!