Der unbewegte Beweger

Günter Gerl ist einer der Gründer der CALSI-Künstlergruppe und Mitverfasser des Manifests. Er ist aber auch ein permanenter Ideenbringer und Animateur.  Immer wieder bringt er neue origenelle Ideen ein. Obwohl er selbst nie eigene Werke vorlegt, weil er das für nicht wichtig hält, gibt er wichtige Impulse für die anderen Mitglieder der Künstlergruppe. Nun hat er sich der Trikke-Art angenommen. Er persifliert die Moving Paintings mit einer spontanen perfomativen Aktion und lenkt die Entwicklung promt in eine neuee Richtung.

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Am Anfang ist der Punkt

Peter Kotauczek

Bukarester Manifest

Am Anfang ist der Punkt

Am Anfang ist der Punkt - die Weltbildmaschine, Peter Kotauczek

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die Weltbildmaschine

die Weltbildmaschine, Grundlagen der Humaninformatik, Peer Kotauczek

Die Weltbildmaschine

Grundlagen der Humaninformatik

Von der Information zur Informiertheit

erschienen 2005 in der Edition vaBene

Alles, was wir über die Welt wissen und erfahren können,
steht in einem inneren Zusammenhang.

Peter Kotauczek, Hi-Tech-Faktor Kunst 1989

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Entwurf einer Humaninformatik

Zitat aus den Seiten des Instituts für Humaninformatik (Text und Gemälde © Peter Kotauczek):

Da es uns nicht mehr anheimgestellt ist, den Entwicklungsprozeß der Computersysteme zu umfassenden Netzwerken zu verhindern, müssen wir lernen damit zu leben. Dazu kommt noch, daß wir ohne es zu merken in unserem Bewußtsein verändert werden, ohne die Quellen der Einflüsse eindeutig orten zu können. Wir nehmen aber auch an Wissenserwerb teil, der in dieser Dichte dem Menschen noch nie zur Verfügung stand.

Ich fordere daher eine neue Wissenschaft, die ich Humaninformatik nenne, und die den Menschen Erkenntnisse über die Zusammenhänge im obigen Sinn vermittelt. Ich schließe mit einem Zitat aus einer Rede von Neil Postman, gehalten bei der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse, und dem Wunsch, daß eine Humaninformatik ermöglicht, beide darin genannten Visionen zu vermeiden:

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TRIKKEs allein …..

….. aber selten zu Hause 😉

TRIKKE in der Wachau

TRIKE in der Wachau

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Hartensteiner Manifest

Painted Plottings

Plotted Paintings

Hartensteiner Manifest

Peter Kotauczek

Gemälde "Metropolis" von Peter Kotauczek

Metropolis © Peter Kotauczek

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Der CALSI-Fraktalist

1998 hat die virtuelle Galerie „Nart“ eine Internet-Kunstauktion veranstaltet, die allgemein als die Geburt des „Fractalist Movements“ gilt. Diese Bewegung hat sich in Frankreich und den USA etabliert und vertritt jene Künstler, die als Fraktalisten bekannt wurden. (http://charles.vassallo.pagesperso-orange.fr/en/art/sommaire.html) Leider ist der fraktalen Malerei im deutschen Sprachraum immer noch die Anerkennung versagt.

Innerhalb der CALSI-Künstlergruppe gilt unbestritten Bernd Preiss (http://www.fractal-fineart.de/) als der Großmeister der fraktalen Malerei. Preiss lebt mit seiner französischen Frau Yvette Krummel in Frankreich und verbindet als geborener Deutscher beide Kulturen in seinem Kunstschaffen.Nach einer höchst erfolgreichen Ausstellung 2010 im Clos de Roses in Frejus (http://www.espritazur.fr/index.php?option=com_content&task=view&id=1754&Itemid=374) hat Preiss nun eine neue Ausstellung in Valbonne vorgelegt. Valbonne ist ein romantischer Ort in der Provence, jenem für alle Maler als der Nabel der Welt geltenden Landstrich in Südfrankreich, der einst Heimat solcher Titanen wie van Gogh, Cézanne und Renoir war. Ein wahrlich mutiger Schritt also, sich als Fraktaler in die Höhle des Löwen zu begeben. (http://www.cotedazur-locationsvacances.com/devist/manif1.asp?LANGUE=FRANC&IDENTIFIANT=FMAPAC0060061902)

Und Bernd Preiss hat es geschafft. Seine Ausstellung wurde angenommen und gut rezipiert. Dazu beigetragen hat wahrscheinlich die gute Vorbereitung durch Yvette, aber auch der Entschluss des Künstlers, sich von seiner bisherigen Methodenstrenge zu lösen, die von manchen auch als puristische Beckmesserei missverstanden wurde. Seine „Collagen“, die mit den herkömmlichen

Klebetechniken in der Bildkunst nur metaphorisch zu tun haben, eröffnen ihm neue Ausdrucksmöglichkeiten, die er zunehmend nutzt. Das tut seine Bildern gut und erleichtert jenen Menschen den Zugang, die die Bewunderung des Künstlers der tiefen Geheimnisse der mathematische Strukturen nicht teilen. Auch der in der Ausstellung vorgeführte Film hat die emotionale Seite seiner Kunst eindrucksvoll geoffenbart.

Trotzdem verlässt Preiss niemals den Boden der wissenschaftlichen Basis seiner Methodik, und er räumt dem Computer eine zentrale Rolle bei der Bildschaffung ein. Das macht ihn zurecht zu einem wichtigen Mitglied der CALSI-Künstlergruppe.

Neben anderen französischen Künstlerstars aus der Fractalisten-Szene wurden auch die CALSI-Künstler Alain Malaval, Peter und Elisabeth Kotauczek gesehen. Nebenbei kam es auch zu der historischen Erstbegegnung eines Moving Painting auf einem Deko-Trikke mit den Werken von Bernd Preiss. Der Meister selbst ließ es sich nicht nehmen, eine flotte Runde mit dem fahrenden Kunstwerk zu drehen.