Off Alpbach – „Ein Ontoästhetisches Experiment“

Entwicklung einer „Spontanoper“ durch die Alpbach-Teilnehmer

Freitag, 23. August 2002, 14h00 bis 15h30  (Wiederholungen möglich)

Moderator: Prof. Ing. Peter Kotauczek, BEKO, Institut für Humaninformatik

Wissenschaftlicher Kommentator: Prof. Günter Koch, ARC

Weitere Akteure sind: ein Videator, ein Audiator, ein Sensator und die Teilnehmer als Komponisten.

Forum Alpbach, Ontoästhetisches Experiment

Off-Alpbach 2002 setzt auf den Ergebnissen von Off-Alpbach 2001 auf. Es wird versucht werden, das berühmte Gedankenexperiment „Schrödingers Katze“ als Spontan-Oper nachzuvollziehen und  in diesem Zusammenhang bildhafte Kreationen zu generieren und audiovisuell zu koppeln. Damit sollen physikalische Phänomene übernommen und in die Kunst übertragen werden, wobei diese durch die Individualität der Teilnehmer beeinflussbar ist. Das Publikum ist Bestandteil des Experiments, ist Künstler, Komponist, Orchester und Zuhörer in einem.

Die Teilnehmer werden nach einer kurzen, improvisierten „Ouverture“ vom Moderator dazu animiert, erste Versuche als „kollektiver Akteur“ zu starten, in dem sie die vorbereiteten Sensoren nützen, um ihre persönlichen Emotionen in akustische Signale und bildhafte Darstellungen zu wandeln und als musikalisches Gesamtwerk darzustellen.

Der Videator reagiert darauf am Mischpult mit optischen Signalen an die Videowall, der Audiator mit Signalen an die Lautsprecher. Der Moderator schaltet sich immer ein, wenn das Geschehen abflaut, und erklärt das Geschehen in betont technokratisch-wissenschaftlicher Sprechweise.

Das Schlagzeug kommentiert das Geschehen mit seinen Mitteln.

Im Verlauf der Komposition richtet der Moderator einige provokante Fragen an das Publikum nach Phänomenen, die implizit im Geschehen vorkamen, wie beispielsweise die autokreative Transformation kollektiver Verhaltensweisen, die strukturelle Anpassung zwischen Sensor und Akteur, das Ausgangsproblem und dessen Einfluss auf das ästhetische Wahrnehmungsangebot.

Eine kurze visuelle und musikalische „Coda“ beendet das Spiel.

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